Sichere Lagerung und Stapelung von Fässern: Technische Verfahren und Normen

Ein Arbeiter mit gelbem Schutzhelm, gelbgrüner Warnweste und Arbeitshandschuhen schiebt einen kleinen, blauen Fasswagen, auf dem ein großes, rotes Industriefass mit Etiketten transportiert wird. Er neigt den Wagen, während er ihn über den Betonboden einer Industriehalle rollt. Links stehen Metallregale mit Behältern, Teilen und Zubehör, rechts sind grüne Maschinen zu sehen. Durch große Fenster im Hintergrund fällt Tageslicht in die Industriehalle mit ihren hohen Decken und der geschäftigen Produktionsumgebung.

Sicheres Stapeln von Fässern erfordert eine Kombination aus solider Konstruktion, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und disziplinierten Arbeitsabläufen. Dieser Artikel untersucht die wichtigsten Konstruktionsprinzipien für das Stapeln von Fässern, darunter Fasskennzeichnungen, spezifische Gewichtsgrenzen, gesetzliche Grundlagen gemäß 49 CFR, NFPA 30 und OSHA 1915.173 sowie die Rolle von Stapeltests, UN-Kennzeichnungen, Paletten und der Gestaltung von Lagerflächen.

Anschließend wurden palettierte und bodenmontierte Lagermuster verglichen, zulässige Höhen für drei- und vierstöckige Konfigurationen definiert und diese mit Dachhöhe, Sprinkleranlagenplanung und Brandschutz in Verbindung gebracht. Die Diskussion erstreckte sich auch auf die Lagerung im Innen- und Außenbereich, den Witterungsschutz sowie den UV- und Korrosionsschutz. Abschließend wurden die Trennung inkompatibler Materialien, die Auffangwanne, die Leckagekontrolle, die Inspektion und das FIFO-Prinzip (First In, First Out) behandelt. mit Ausrüstung umgehenund risikobasierte Schulungen, die mit einer prägnanten Zusammenfassung bewährter Verfahren und Compliance-Prioritäten abschließen.

Grundlegende Konstruktionsprinzipien für sicheres Stapeln von Fässern

hydraulischer Fassstapler

Die wichtigsten Konstruktionsprinzipien für sicheres Stapeln von Fässern basierten auf einem konsistenten Zusammenhang zwischen Behälterbelastbarkeit, Füllzustand und Lagergeometrie. Ingenieure bewerteten Fasstyp, spezifische Gewichtsgrenzen, Palettenqualität und Bodenbeschaffenheit, bevor sie ein Stapelmuster festlegten. Regulatorische Rahmenbedingungen wie 49 CFR, NFPA 30 und OSHA 1915.173 lieferten die Randbedingungen für zulässige Lasten, Höhen und Brandschutz. Robuste Konstruktionen integrierten diese Vorgaben in Standardarbeitsanweisungen und Layoutpläne für Lagerhallen und Freilagerplätze.

Trommeltypen, Nennwerte und spezifische Gewichtsgrenzen

Sicheres Stapeln begann mit der Auswahl des richtigen Fasstyps und der passenden Leistungsklasse für das jeweilige Produkt. Standardmäßige 210-Liter-Stahlfässer für Gefahrstoffe trugen UN-Kennzeichnungen, die die maximale Dichte und den Prüfdruck definierten. Branchenüblich war ein Stapeln von bis zu vier Fässern übereinander erlaubt, sofern die Dichte des Inhalts 1.5 nicht überstieg und die Umgebungstemperatur unter 30 °C blieb. Bei einer Dichte über 1.5 oder Temperaturen über 30 °C beschränkten die Konstrukteure die Stapelhöhe auf drei Fässer, um Druckspannungen und Knickgefahr zu reduzieren. Ingenieure stellten außerdem sicher, dass die Feststoffmenge die geprüfte Bruttomasse nicht überschritt und dass die Verschluss- und Spundwandkonstruktionen den Anforderungen an Druckentlastung und Entlüftung für brennbare oder heiß abgefüllte Produkte entsprachen.

Rechtsgrundlage: 49 CFR, NFPA 30, OSHA 1915.173

Titel 49 CFR regelte die Konstruktion, Prüfung und den Verschluss von Fässern für den Transport und die Lagerung gefährlicher Stoffe. Abschnitt 178.606 definierte den Stapeltest, der einen 3 Meter hohen Stapel über 24 Stunden bei Umgebungstemperatur und der vorgesehenen Dichte simulierte. Abschnitt 178.2(c) schrieb vor, dass die Verschlüsse vollständig installiert und mit dem vom Hersteller angegebenen Drehmoment angezogen werden mussten, um die zertifizierte Leistungsfähigkeit zu erreichen. NFPA 30 legte Kriterien für den Brandschutz und die Lagerkonfiguration für brennbare und entzündliche Flüssigkeiten fest, einschließlich maximaler Stapelhöhen, Deckenbegrenzungen und Sprinklerdichten. OSHA 1915.173 befasste sich mit der sicheren Handhabung und Lagerung, verbot das Druckbeaufschlagen von Fässern zur Entleerung, beschränkte den Abstand zu Wärmequellen und schrieb physischen Schutz und Auffangwannen für größere Behälter vor. Zusammen bildeten diese Normen den Mindestrahmen für die sichere Konstruktion. Trommelstapelung Systemen.

Stapelprüfungen, UN-Kennzeichnungen und Lastvalidierung

Die UN-Leistungskennzeichnungen auf den Fässern kodierten Verpackungsart, Packungsgruppe, spezifisches Gewicht und Prüfverfahren. Anhand dieser Kennzeichnungen stellten die Konstrukteure sicher, dass die tatsächlichen Stapellasten die Prüfbedingungen nicht überschritten. Der Stapeltest nach 49 CFR 178.606 übte über 24 Stunden eine Last aus, die einem 3 Meter hohen Stapel entsprach, und validierte so die Langzeit-Druckfestigkeit und die Verformungsgrenzen. Für regelmäßige Wiederholungsprüfungen konnte die erforderliche Kraft anhand des spezifischen Gewichts und der Fassgeometrie mittels dynamischer Kompression oder gleichwertiger Verfahren reproduziert werden. Anschließend verglichen die technischen Berechnungen die tatsächlichen Stapelhöhen auf Paletten, die Fassmasse und die Umgebungsfaktoren mit den zertifizierten Prüfgrundlagen. Dieser Validierungsschritt gewährleistete, dass Drei- oder Vierfachstapel während der gesamten Lagerfähigkeit des Produkts innerhalb der Sicherheitsmarge blieben.

Palettenqualität, Bodenbeschaffenheit und Layoutgestaltung

Die Beschaffenheit von Paletten und Böden beeinflusste die Lastverteilung und die Stabilität der Fässer unmittelbar. Empfohlene Paletten für vier 210-Liter-Fässer hatten die Abmessungen 1220 mm × 1220 mm (48 Zoll × 48 Zoll) und eine Mindestgrundfläche von 1170 mm × 1170 mm sowie eine Zufahrt von vier Seiten. Paletten mit beschädigten Deckbrettern, hervorstehenden Nägeln oder starkem Durchhängen wurden von den Ingenieuren abgelehnt, da diese Mängel zu Punktlasten an Fassboden und -mantel führten. Böden für die direkte Stapelung mussten eben und tragfähig sein, vorzugsweise aus Beton, mit ausreichender Tragfähigkeit und Entwässerung. Die Anordnung der Fässer erfolgte so, dass freie Gänge vorhanden waren, die vorgeschriebenen Abstände zu Hitze- und Zündquellen eingehalten wurden und zusätzliche Auffangwannen oder -wälle bei Gefahrstoffen integriert wurden. Bei Aufstellung im Freien wurden die Fässer auf Paletten oder Gestellen gelagert, die Belüftung unter den Fässern sichergestellt und Abdeckungen oder Unterstände zum Schutz vor UV-Strahlung, Regen und stehendem Wasser vorgesehen.

Stapelkonfigurationen, Höhen und Abstände

Einarmiger Gabelstapler-Fasstransporter

Die Stapelkonfiguration hatte direkten Einfluss auf Stabilität, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und nutzbare Lagerdichte. Ingenieure mussten Anordnungen wählen, die die Integrität der Fässer unter langfristiger Druckbelastung gewährleisteten und gleichzeitig den Zugang für Inspektionen und Notfallmaßnahmen sicherstellten. Höhenbegrenzungen hingen von der Dichte, der Palettengeometrie und den Brandschutzvorkehrungen des Gebäudes ab. Abstände zu Dächern, Sprinkleranlagen und Wärmequellen minimierten sowohl mechanische als auch thermische Risiken.

Palettierte vs. Bodenstapelmuster

Die palettierte Stapelung ermöglichte eine gleichmäßigere Lastverteilung und eine einfachere maschinelle Handhabung als die direkte Stapelung auf dem Boden. Für Standard-Stahlfässer mit 210 Litern Fassungsvermögen verwendeten Ingenieure üblicherweise 48 x 48 Zoll große Vierwege-Paletten, um vier Fässer ohne Überstand zu stützen. Palettierte Stapel ermöglichten eine gleichmäßige Ausrichtung, reduzierten die punktuelle Belastung der Fässer auf dem Boden und verbesserten die Luftzirkulation unter den Fässern. Die Stapelung auf dem Boden ohne Paletten erforderte eine ebene, tragfähige Betonfläche und eignete sich besser für einstöckige oder höhenarme Anordnungen, bei denen der Zugang für Fördergeräte eingeschränkt war.

Bei der Verwendung von Paletten sicherten die Bediener die Fässer mit Stretchfolie, Gurten oder Bändern, um seitliche Bewegungen beim Handling und bei Erdbeben zu verhindern. Der Zustand der Paletten hatte einen erheblichen Einfluss auf die Sicherheit; beschädigte Deckbretter, hervorstehende Nägel oder starkes Durchhängen erhöhten die lokale Belastung der Fassböden und -kanten. Auch bodengestapelte Fässer profitierten von Holz- oder Kunststoffunterlagen, die den Feuchtigkeitskontakt und die Korrosion am Boden reduzierten. In beiden Konfigurationen mussten die Gänge breit genug bleiben für Gabelstapler und Notfallzugang, typischerweise mindestens die Gabelstaplerbreite plus 0.6 Meter Durchfahrtshöhe.

Drei-Hoch vs. Vier-Hoch: Höhen- und SG-Kriterien

Die zulässige Stapelhöhe hing stark vom spezifischen Gewicht des Inhalts und der Umgebungstemperatur ab. Branchenüblich war, dass Stahlfässer mit einem spezifischen Gewicht von maximal 1.5 unter kontrollierten Bedingungen in Innenräumen vierfach gestapelt werden konnten. Bei einem spezifischen Gewicht über 1.5 oder bei längeren Umgebungstemperaturen über 30 °C beschränkten Ingenieure die Stapelhöhe auf drei Fässer, um Druckspannungen und Ausbeulungen zu vermeiden. Diese Grenzwerte entsprachen den Stapelprüfbedingungen gemäß Title 49 CFR Section 178.606, die vorschrieben, dass Fässer 24 Stunden lang einer Belastung von oben standhalten mussten, die einem 3 Meter hohen Stapel entsprach.

Dreifach gestapelte Paletten erreichten typischerweise eine Gesamthöhe von maximal 3.0 Metern, was etwa 10 Fuß entsprach. Vierfach gestapelte Paletten erreichten eine Höhe von ca. 4.2 Metern (ca. 13 Fuß 9 Zoll) und erforderten eine genauere Prüfung der Palettensteifigkeit und der Bodenbelastbarkeit. Die Ingenieure stellten sicher, dass die Fässer die für die geprüfte Bruttomasse und Stapellast erforderlichen UN-Leistungskennzeichnungen trugen. Sie überprüften außerdem, ob die Verschlüsse gemäß den Herstellervorgaben angezogen waren, da nicht ausreichend angezogene Stopfen oder Ringe die Fähigkeit des Fasses, Druckkräfte sicher über die Fassdeckel zu übertragen, beeinträchtigten.

Dachhöhe, Sprinkleranlagenplanung und Brandschutz

Die Brandschutzplanung beschränkte die maximale Lagerhöhe für brennbare oder entzündliche Fassinhalte. Die NFPA 30 stützte ihre Kriterien auf die Deckenhöhe, die Sprinkler-Ausstoßdichte und die Wechselwirkung zwischen Stapelhöhe und Lagerhöhe. Für die Lagerung von Stahlfässern mit brennbaren Flüssigkeiten überschritt die Decken- oder Dachhöhe im Allgemeinen nicht etwa 10 Meter. Innerhalb dieses Rahmens wurde für dreistöckige Palettenstapel eine maximale Höhe von etwa 3.0 Metern empfohlen, während vierstöckige Stapel auf etwa 4.2 Meter begrenzt waren. Die Sprinkleranlagen für diese Nutzungen verwendeten Schaumwasserdichten von etwa 0.45 Gallonen pro Minute pro Quadratfuß für dreistöckige und 0.60 Gallonen pro Minute pro Quadratfuß für vierstöckige Stapel.

Um eine ausreichende Schaumwasserverteilung durch die Anordnung von Fässern und Paletten zu gewährleisten, verwendeten Planer üblicherweise hängende Sprinklerköpfe mit extra großer Öffnung. Ein ausreichender Abstand zwischen der Oberseite des Fassstapels und den Sprinklerdeflektoren war unerlässlich, um die Ausbildung eines geeigneten Sprühbildes zu ermöglichen und Schattenbildung zu vermeiden. Fässer mit brennbaren oder entzündlichen Flüssigkeiten benötigten Entlastungsstopfen mit 2-Zoll- und ¾-Zoll-Öffnungen, um den Innendruck im Brandfall zu reduzieren. Die Anordnung der Fässer erfolgte zudem unter Einhaltung von Mindestabständen zu Heizungen, Prozessanlagen und elektrischen Geräten, um lokale Überhitzung zu vermeiden, die den Innendruck im Fass erhöhen oder die Korrosion beschleunigen könnte.

Stapelung im Innen- vs. Außenbereich und Wetterschutz

Die Lagerung in geschlossenen Räumen bot die beste Kontrolle über die Unversehrtheit der Fässer und die Lesbarkeit der Etiketten. Die geschlossene Lagerung begrenzte die Einwirkung von UV-Strahlung, Regen und Temperaturschwankungen, die Korrosion und den Verschleiß der Innenbeschichtung beschleunigten. Auch bei der Lagerung in geschlossenen Räumen stellten die Ingenieure sicher, dass die Fässer nicht direkt auf blankem Beton standen, wo Kondenswasser und Alkalität den Stahl angreifen konnten. Stattdessen verwendeten sie Paletten oder Regale mit Luftzirkulation unter den Fässern. Belüftung und Temperaturkontrolle reduzierten den Ausdehnungsdruck, insbesondere bei gefüllten Fässern, die nahe ihrer maximalen Nenntemperatur gelagert wurden. Für Gefahrstoffe integrierten die Planer die Lagerung in geschlossenen Räumen mit

Sicherheits-, Eindämmungs- und Betriebskontrollen

Schnell montierbare Fassaufsätze für Gabelstapler

Sicherheits-, Auffang- und Betriebskontrollen gewährleisteten die sichere Stapelung und Lagerung von Fässern in Industrieanlagen. Technische Kontrollen, administrative Verfahren und Schulungen für das Bedienpersonal trugen gemeinsam dazu bei, Freisetzungen, Gebäudeschäden und die Ausbreitung von Bränden zu verhindern. Wirksame Programme umfassten die Trennung von Chemikalien, vorschriftsmäßige Auffangsysteme, systematische Inspektionen und disziplinierte Handhabungsmethoden. Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die praktischen Kontrollmaßnahmen, die die Einhaltung von 49 CFR, NFPA 30 und OSHA 1915.173 in Fasslagersystemen unterstützten.

Trennung inkompatibler Stoffe und Kennzeichnung

Die Trennung unverträglicher Stoffe begrenzte die Folgen von Leckagen, Bränden oder strukturellen Schäden an gestapelten Fässern. In den Betrieben wurden brennbare Stoffe von Oxidationsmitteln und Säuren von Basen getrennt gelagert, gemäß den Richtlinien der EPA und den Vorgaben von OSHA 1910/1915.173. Ingenieure definierten die Lagerzonen üblicherweise nach Stoffklassen mit klarer räumlicher Trennung, separaten Paletten und festgelegten Fließwegen, um Querverkehr zu vermeiden. Eine präzise und dauerhafte Kennzeichnung war die Grundlage der Trennung: Jedes Fass trug eine gut lesbare Produktbezeichnung, die Gefahrenklasse, die UN-Nummer und Warnhinweise zur Handhabung. Da UV-Strahlung, Schmutz und Abrieb die Kennzeichnung verblassen lassen konnten, überprüften die Mitarbeiter die Etiketten regelmäßig und ersetzten beschädigte. Die eindeutige Kennzeichnung unterstützte auch die Notfallmaßnahmen, da die Einsatzkräfte den Inhalt schnell identifizieren und die richtigen Eindämmungs- und Löschstrategien auswählen konnten.

Sekundäre Auffangwannen, Dämme und Leckagekontrolle

Sekundäre Auffangsysteme fingen Leckagen aus einzelnen Fässern und das Austreten von Flüssigkeiten aus gestapelten Behältern auf. Gängige technische Lösungen waren Auffangwannen, Auffangpaletten oder Betonwälle mit chemikalienbeständiger Beschichtung. Für Fässer mit einem Fassungsvermögen von ≥ 55 Gallonen (≈ 210 Liter) mit brennbaren oder giftigen Flüssigkeiten schrieb OSHA 1915.173 eine Auffangwanne vor, die mindestens 35 % des gesamten Lagervolumens umschloss. Um den besten Umweltpraktiken zu entsprechen, dimensionierten Planer die Auffangwanne häufig auf 110 % des größten Einzelbehälters. Auffangwannen Unter jeder Fassgruppe wurden Absorptionsmittel, Abflussabdeckungen und Überverpackungsfässer in der Nähe der Lagerzonen platziert, um eine schnelle Eindämmung zu ermöglichen. Bodenneigungen, Schwellen und Türschwellen leiteten verschüttete Flüssigkeiten von Ausgängen und wichtigen Anlagen weg. Bei der Lagerung der Fässer im Freien verhinderten Paletten und Erdwälle zudem das Untertauchen in Regenwasser, wodurch Schadstoffe aufgewirbelt und die Fassfüße beschädigt werden konnten.

Inspektion, Aufbereitung und FIFO-Management

Regelmäßige Inspektionsprogramme erkannten Schäden, bevor die Stapelstabilität oder die Sicherheit beeinträchtigt wurden. Die Mitarbeiter prüften die Fässer auf Rost, Dellen, Ausbeulungen durch Innendruck, beschädigte Verschlüsse und geschwächte Nähte. Verblasste UN- oder DOT-Kennzeichnungen deuteten darauf hin, dass die Fässer die Transport- oder Stapelprüfungsanforderungen gemäß 49 CFR §178.606 möglicherweise nicht mehr erfüllten. Verdächtige Fässer wurden aus hohen Stapeln entfernt, isoliert und entweder von qualifizierten Anbietern wiederaufbereitet oder zur Wiederverwertung aussortiert. Die FIFO-Lagerhaltung (First-In, First-Out) verkürzte die Lagerdauer der Fässer und begrenzte so Korrosion und Etikettenverschleiß. Die Betriebe erfassten Eingangsdaten und Inhalte elektronisch oder mit langlebigen Etiketten und priorisierten ältere Bestände für die Verwendung. Dieser Ansatz gewährleistete die Unversehrtheit der Behälter, reduzierte Abfall durch abgelaufene Produkte und vereinfachte die Dokumentation bei Audits.

Handhabung von Ausrüstung, Schulung und Risikobewertung

Sicheres Stapeln von Fässern hing maßgeblich von geeigneter Handhabungsausrüstung und geschultem Personal ab. In den Betrieben wurden Gabelstapler, Fasswagen und spezielle Hebezeuge eingesetzt. Fasshandhabungsgeräte Statt manuell zu heben, da ein Standard-Stahlfass mit 210 Litern Fassungsvermögen im vollen Zustand mehrere hundert Kilogramm wiegen kann, wurden die Fässer ausschließlich von lizenzierten oder formell autorisierten Mitarbeitern in den umzäunten und in Regalen untergebrachten Lagerbereichen bewegt, um Kollisions- und Fallrisiken zu minimieren. Die Geräteprüfungen vor der Inbetriebnahme konzentrierten sich auf die Unversehrtheit der Gabelzinken, die Hydraulikleistung und die Sicherheit der Anbauteile. Risikobewertungen der Lagerbereiche berücksichtigten Lastwege, Fahrgassen, Wendekreise und die Interaktion mit Fußgängern. Ingenieure analysierten Worst-Case-Szenarien wie Stapelzusammenbruch, Brand und gleichzeitiges Auslaufen aus mehreren Fässern und legten anschließend Schutzmaßnahmen wie Sperrzonen, Aufprallschutzwände und Notausgänge fest. Die Schulungsprogramme umfassten Gefahrenerkennung, Interpretation von Sicherheitsdatenblättern, Trennvorschriften, Maßnahmen bei auslaufenden Flüssigkeiten und Drehmomentanforderungen für Fassverschlüsse gemäß 49 CFR §178.2(c). Regelmäßige Übungen stellten sicher, dass die Mitarbeiter Notfallpläne unter realistischen Bedingungen effektiv umsetzen konnten.

Zusammenfassung der Best Practices und Compliance-Prioritäten

Doppelgriff-Fass-Gabelstapleraufsatz für 55-Gallonen-Fässer, Fasstransporter

Die sichere Lagerung und Stapelung von Fässern erforderte die Berücksichtigung der mechanischen Grenzwerte der Fässer, gesetzlicher Vorgaben und standortspezifischer Risikokontrollen. Ingenieure mussten Fasstyp, spezifisches Gewicht und Prüfwerte als primäre Auslegungsparameter berücksichtigen und die Vorgaben von NFPA 30, 49 CFR und OSHA 1915.173 ergänzen. Ein systematisches Vorgehen begann mit der Auswahl von Fässern, die die Stapelprüfungen gemäß 49 CFR §178.606 für die vorgesehene Produktdichte bestanden hatten, der Installation von Verschlüssen mit den in §178.2(c) festgelegten Drehmomentwerten und der Überprüfung, ob die UN- und DOT-Kennzeichnungen über die gesamte Nutzungsdauer lesbar blieben.

Die Planer legten anschließend Stapelkonfigurationen und -höhen basierend auf dem spezifischen Gewicht und dem Temperaturbereich fest: typischerweise bis zu vier Stapel hoch bei einem spezifischen Gewicht ≤ 1.5, jedoch nur drei Stapel hoch bei einem spezifischen Gewicht > 1.5 oder wenn die Umgebungstemperatur etwa 30 °C überstieg. Sie begrenzten die Stapelhöhen der Paletten auf etwa 3–4 m, hielten die Deckenhöhe unter 10 m und stellten ausreichende Gangbreiten und Zugänge für Inspektionen und Notfallmaßnahmen sicher. Der Brandschutz wurde gemäß NFPA 30 geplant: angemessene Begrenzungen der Deckenhöhe, Schaum-Wasser-Sprinkler mit auf die Stapelhöhe abgestimmter Ausstoßdichte und Verwendung von Entlastungsstopfen an brennbaren oder entzündlichen Inhalten zur Regulierung des Innendrucks.

Im Betrieb minimierten die Anlagen das Risiko durch die Trennung inkompatibler Stoffe, die Bereitstellung klarer Kennzeichnung und aktueller Sicherheitsdatenblätter sowie die Implementierung von Sekundärbehältern, die auf die gesetzlich vorgeschriebenen Volumenanteile ausgelegt waren. Routinemäßige Inspektionen erkannten Korrosion, Verformung oder Beschädigungen an den Verschlüssen frühzeitig und lösten so Instandsetzungs- oder Wartungsarbeiten aus. TrommelentfernungDie FIFO-Lagerhaltung reduzierte die Alterung von Behältern und den Verschleiß der Auskleidung, während dokumentierte Schulungen sicherstellten, dass nur qualifiziertes Personal Fässer mit geeigneten mechanischen Hilfsmitteln handhabte. Zukünftig dürften strengere Kontrollen, die digitale Bestandsverfolgung und der verstärkte Einsatz von technischen Auffang- und Überwachungssystemen zunehmen, doch die zentralen technischen Prioritäten bleiben bestehen: Einhaltung der geprüften Belastungsgrenzen, Gewährleistung von Umwelt- und Brandschutzreserven und Anpassung der Betriebsabläufe an die sich weiterentwickelnden Vorschriften.

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