Elektrische Hubarbeitsbühnen beantworteten eine zentrale Frage moderner Lagerhallen: Wie hoch dürfen elektrische Hubarbeitsbühnen arbeiten, um in Innenräumen sicher eingesetzt werden zu können? Dieser Artikel erläutert typische Plattformhöhen, horizontale Reichweiten und Tragfähigkeiten und stellt einen Bezug zu realen Lagerhallenbedingungen wie Gängen, Toren und Bodenbelastungen her.
Sie erfahren, wie elektrische Antriebssysteme, Batterien und Sicherheitsvorrichtungen Steigfähigkeit, Manövriergrenzen und Inspektionsbedarf über die gesamte Lebensdauer der Maschine beeinflussen. In den letzten Abschnitten werden diese technischen Details in Auswahlhilfen, Optionen zur digitalen Integration und Nachhaltigkeitsentscheidungen übersetzt. Dabei wird auch erläutert, wie sich Atomoving-Lösungen in langfristige Lagerstrategien einfügen.
Wichtigste Spezifikationen: Höhe, Reichweite und Kapazität

Ingenieure, die nach der Arbeitshöhe von Elektro-Arbeitsbühnen fragen , benötigen mehr als nur eine Zahl. Sie müssen Plattformhöhe, Reichweite und Traglast mit den realen Gegebenheiten in Lagerhallen in Beziehung setzen. Dieser Abschnitt erläutert typische Arbeitsbereiche, die Abwägungen bei der Reichweite, die Traglasten und die Stabilitätsgrenzen von Elektro-Arbeitsbühnen in Innenräumen und gemischt genutzten Bereichen.
Typische Plattformhöhen und Arbeitsbereiche
Elektrische Hubarbeitsbühnen deckten ein breites Höhenspektrum ab. Typische Plattformhöhen reichten von etwa 9 Metern bis über 45 Metern. Einige geradlinige Ausleger erreichten auf offenen Baustellen Arbeitshöhen von fast 55 Metern. Modelle speziell für Lagerhallen blieben üblicherweise im Bereich von 10 bis 22 Metern Arbeitshöhe, um Regale, Zwischengeschosse und Versorgungsleitungen frei zu erreichen.
Bei der Suche nach „Wie hoch ist eine elektrische Hubarbeitsbühne?“ verwechseln Nutzer oft Plattformhöhe und Arbeitshöhe. Die Arbeitshöhe entspricht üblicherweise der Plattformhöhe plus etwa 2 Metern für die Reichweite des Bedieners. Eine Maschine mit 16 Metern Arbeitshöhe hatte demnach eine Plattformhöhe von knapp 14 Metern. Ingenieure sollten stets die Werte in den Datenblättern vergleichen.
Der Arbeitsbereich definierte, welche Bereiche der Arbeitskorb erreichen konnte, ohne das Fahrgestell zu bewegen. Zu den wichtigsten Elementen zählten die maximale Hubhöhe, die Reichweite bei verschiedenen Auslegerwinkeln und die Drehgrenzen. Kompakte Elektroarbeitsbühnen boten in Lagerhallen mit niedriger Decke oft eine bessere Hubhöhe, opferten dafür aber die maximale Hubhöhe.
| Anwendungsfokus | Ungefähre Arbeitshöhe |
|---|---|
| Leichte Instandhaltung im Innenbereich | 9–12 |
| Standardmäßiger Lagerzugang | 12–22 |
| Große Verteilzentren | 22–30 |
| Aufgaben im Freien mit großer Reichweite | 30–45+ m |
Horizontale Reichweite: Gelenkig vs. Teleskopisch
Die horizontale Reichweite bestimmte, wie weit eine Hebebühne von ihrem Fahrgestell entfernt arbeiten konnte. Gelenk-Elektro-Hebebühnen im Lagerbereich erreichten bei größeren Modellen oft eine horizontale Reichweite von bis zu 20–24 Metern. Kleinere Geräte für den Innenbereich boten eine Reichweite von etwa 4–10 Metern, was für Arbeiten über Gängen und Förderbändern geeignet war.
Teleskopierbare elektrische Arbeitsbühnen erreichten in der Regel eine größere geradlinige Reichweite. Einige Modelle erreichten im Freien oder bei Arbeiten an Gebäuden eine horizontale Reichweite von etwa 27 Metern. Allerdings benötigten sie mehr freie Bodenfläche, da der Ausleger beim Schwenken einen größeren Radius beschrieb. Dies schränkte den Einsatz in engen Innengängen ein.
Gelenkige Konstruktionen nutzten mehrere Gelenke und mitunter einen Ausleger mit einem Schwenkbereich von etwa 125 Grad. Dies ermöglichte den Zugang hinter Rohrleitungen, Kanälen oder Zwischengeschosskanten. Die Auswahl hing daher weniger von der Frage „Wie hoch ist die elektrische Hubarbeitsbühne?“ ab, sondern vielmehr davon, „Welche Hindernisse befinden sich zwischen Fahrgestell und Arbeitsbereich?“.
Ingenieure sollten die Reichweitenkurven und nicht nur die Katalogwerte überprüfen. Diese Kurven zeigen, wie sich die Reichweite bei größeren Auslegerwinkeln oder höherer Plattformlast verringert. Sie zeigen auch eingeschränkte Bereiche auf, in denen das Steuerungssystem die Bewegung begrenzt, um die Stabilität zu gewährleisten.
Tragfähigkeitskennwerte und Nutzungsprofile der Plattform
Elektrische Hubarbeitsbühnen transportierten sowohl Personen als auch Werkzeug, daher war die Tragfähigkeit der Plattform entscheidend. Typische Nennlasten lagen zwischen etwa 225 und 450 Kilogramm. Einige Modelle nutzten zwei Nennlasten, beispielsweise eine uneingeschränkte Tragfähigkeit von rund 300 Kilogramm und eine höhere, eingeschränkte Tragfähigkeit von rund 450 Kilogramm innerhalb eines kleineren Bauraums.
Ingenieure sollten ihre Kapazität an ihr Aufgabenprofil anpassen:
- Leichte Wartungsarbeiten: eine Person plus leichtes Werkzeug, etwa 120–200 Kilogramm.
- Arbeit für zwei Personen mit Teilen: 230–300 Kilogramm.
- Schwere Werkzeuge oder kleine Bauteile: 350–450 Kilogramm.
Die Hersteller nutzten Lastmesssysteme, um die tatsächliche Masse im Korb zu überwachen. Überschritt die Last den Nennwert, blockierte das System die Auslegerfunktionen, bis die überschüssige Last entfernt war. Dies schützte die Bauteile und gewährleistete die Einhaltung der Stabilitätsreserven.
Die Plattformgröße beeinflusste auch die Einsatzmöglichkeiten. Typische Indoor-Arbeitsbühnen boten Plattformbreiten von etwa 0.7–0.8 Metern und Längen um die 1.8 Meter. Größere Plattformen verbesserten den Arbeitskomfort, erforderten aber mehr Freiraum beim Drehen in der Nähe von Regalen oder Säulen.
Stabilität, Steigfähigkeit und Manövriergrenzen
Die Stabilität von elektrischen Hubarbeitsbühnen hing von Geometrie, Last und Bodenbeschaffenheit ab. Die Maschinen waren so konstruiert, dass sie innerhalb definierter Neigungsgrenzen blieben, oft nur wenige Grad in angehobenen Positionen. Die Steuerungssysteme begrenzten die Auslegerverlängerung, wenn das Fahrgestell an einer Steigung über dem zulässigen Wert stand.
Die Steigfähigkeitswerte beschreiben, wie steil eine Rampe die Maschine im Transportmodus bewältigen kann. Einige geländegängige Elektroarbeitsbühnen erreichten auf geeigneten Oberflächen Steigfähigkeitswerte von fast 45 Prozent. Reine Lagerhallenmodelle wiesen zwar eine geringere Steigfähigkeit auf, konzentrierten sich aber auf enge Wendekreise und einen geringen Heckschwenkradius.
Die Manövrierfähigkeit war in Gängen und um Palettenregale herum entscheidend. Ein Wenderadius von etwa 5 Metern ermöglichte den Betrieb in Gängen mittlerer Breite, in Schmalgangbereichen waren jedoch kleinere Maschinen oder alternative Zugangsmethoden erforderlich. Ingenieure sollten Maschinenbreite, -länge und Heckschwenkradius mit der lichten Gangbreite und dem Stützenraster vergleichen.
Für sicheres Arbeiten waren ebene und stabile Böden erforderlich. Die Bodenplatten der Lagerhalle mussten die konzentrierten Radlasten des Auslegers sowie die dynamischen Kräfte beim Bremsen und Lenken aufnehmen können. Die Bediener benötigten klare Vorgaben für maximale Fahrhöhe, Geschwindigkeit und zulässige Steigungen innerhalb des Gebäudes, um den Lift innerhalb seines geprüften Stabilitätsbereichs zu halten.
Elektrischer Antrieb, Energieverbrauch und Sicherheitssysteme

Ingenieure, die sich nach der Arbeitshöhe einer elektrischen Hubarbeitsbühne erkundigen, müssen auch deren Einsatzdauer und Betriebssicherheit berücksichtigen. Elektrischer Antrieb, Batteriesysteme und Sicherheitssteuerungen bestimmen die tatsächlich nutzbare Höhe, nicht nur die Katalogangaben. Dieser Abschnitt verknüpft Ausdauer, Antriebstechnik und Schutzsysteme mit Arbeitshöhe und Einsatzzyklen in Lagerhallen.
Batteriesysteme, Ausdauer und Laden
Die Batteriekapazität bestimmt, wie hoch und wie lange eine elektrische Hubarbeitsbühne pro Schicht arbeiten kann. Typische Maschinen verwenden Traktionsbatterien der 24- bis 80-Volt-Klasse mit hoher Amperestundenzahl. Größere Akkus, beispielsweise 48 V mit über 400 Ah, ermöglichen lange Einsätze in Innenräumen bei Plattformhöhen von etwa 9 m bis über 40 m. Hubarbeitsbühnen mit großer horizontaler Reichweite benötigen aufgrund ihrer schwereren Bauweise und längeren Hubzykluszeiten mehr Strom.
Die Reichweite hängt von drei Hauptfaktoren ab: Fahrzeit, Hubzyklen und Zusatzlasten. Häufiges Anheben auf die maximale Arbeitshöhe und lange horizontale Fahrten entladen die Batterien schneller als leichte Wartungsarbeiten. In Lagerhallen mit Mehrschichtbetrieb legen Ingenieure oft Wert auf Schnell- oder Zwischenladung. Sie platzieren Ladegeräte in der Nähe der Hauptverkehrswege, damit die Bediener ihre Geräte in den Pausen aufladen können.
Zu den wichtigsten technischen Prüfungen gehören:
- Tägliche Laufzeit bei typischem Arbeitsprofil.
- Ladeleistung und Netzkapazität.
- Belüftung und Freiräume um die Ladebereiche herum.
- Batterieüberwachung hinsichtlich Temperatur und Ladezustand.
Moderne Maschinen nutzen Batteriemanagementsysteme, die die Zellen vor Tiefentladung und Überladung schützen. Dieser Schutz verlängert die Lebensdauer und sorgt für eine gleichbleibende Hubleistung über den gesamten Hubhöhenbereich.
Elektrische Antriebs-, Lenk- und Steuerungstechnologien
Elektrische Hubarbeitsbühnen nutzen Elektromotoren für den Antrieb und Hydraulikpumpen. Die Wechselstromantriebstechnologie hat sich durchgesetzt, da sie ein hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl und einen guten Wirkungsgrad bietet. Dies ermöglicht ein reibungsloses Manövrieren der Bühne in engen Lagergängen und unterstützt Plattformhöhen von etwa 10 m bis über 30 m. Präzise Steuerung ist mit zunehmender Arbeitshöhe besonders wichtig, da bereits kleine Bewegungen des Fahrgestells große Plattformverschiebungen verursachen.
Lenksysteme kombinieren häufig Vorderrad-, Hinterrad- oder Hundeganglenkung. Kompakte Wendekreise von bis zu 5 m ermöglichen es der Maschine, auch in engen Bereichen ohne Heckschwenkaufsetzer sicher zu manövrieren. Proportionale Steuerventile und Joysticks erlauben eine präzise Steuerung von Ausleger und Antrieb. Der Bediener kann die Bewegungen in der Nähe von überhängenden Strukturen wie Sprinkleranlagen, Kanälen oder Förderbändern feinjustieren.
Zu den üblichen Steuerungsfunktionen gehören:
- Proportionale Joysticks für Heben, Schwenken und Fahren.
- Geschwindigkeitsbegrenzung bei großen Auslegerwinkeln.
- Lasterkennung, die die Leistung anpasst, wenn die Nennleistung erreicht wird.
- Integrierte Diagnosefunktionen auf dem Plattformdisplay.
Diese Systeme reduzieren Überschwingen und Schwanken in der Höhe und verbessern die Wiederholgenauigkeit bei Aufgaben wie Kommissionierung, Lichtinstallation und Inspektion.
Sicherheitsvorrichtungen, Normen und Inspektionsintervalle
Mit zunehmender Plattformhöhe steigt das Risiko, daher sind Sicherheitssysteme unerlässlich. Die Frage nach der maximalen Arbeitshöhe einer elektrischen Hubarbeitsbühne muss stets auch deren Sicherheit in dieser Höhe berücksichtigen. Normen wie ANSI A92 und die OSHA-Vorschriften definieren die Mindestanforderungen für Hubarbeitsbühnen. Diese umfassen Schutzgeländer, Notabsenkung, Verriegelungen und Schulungen.
Zu den typischen Sicherheitsvorrichtungen gehören Neigungssensoren, Überlastsensoren und Bewegungsmelder. Neigungssensoren stoppen das Anheben des Auslegers, sobald das Fahrgestell die zulässige Neigung überschreitet. Lastsensoren unterbrechen die Bewegung, wenn die Plattformlast den von vielen Modellen unterstützten Bereich von 225–450 kg überschreitet. Notstopp- und Notabsenksysteme ermöglichen es dem Bodenpersonal, die Plattform abzusenken, falls die Hauptsteuerung ausfällt.
Strukturierte Inspektionsprogramme gewährleisten die Zuverlässigkeit dieser Schutzmaßnahmen. Bewährte Verfahren umfassen drei Ebenen:
- Vorabprüfung durch den Bediener zu Beginn jeder Schicht.
- Häufige Inspektionen basierend auf den Betriebsstunden, oft nach etwa 150 Stunden.
- Jährliche detaillierte Inspektionen durch einen qualifizierten Techniker.
Die Prüfungen umfassen Schweißnähte, Bolzen, Hydrauliklecks, Schutzgeländer und die Steuerungsfunktion. Die Wartungsteams dokumentieren alle Feststellungen und Reparaturen zur Einhaltung der Vorschriften und zur Rückverfolgbarkeit. Diese Vorgehensweise gewährleistet die Sicherheit der elektrischen Hubarbeitsbühnen über ihren gesamten Arbeitsbereich in anspruchsvollen Lagerumgebungen.
Anwendungsszenarien und Auswahl für Lagerhäuser

Lagerplaner fragen sich oft, wie hoch elektrische Hubarbeitsbühnen bei der Planung von Zugangstechnik für Innenräume sein können. Die Höhe allein reicht jedoch nicht aus. Gangbreiten, Torgrößen und Bodenbelastungen bestimmen ebenfalls, was in der Praxis praktikabel ist. Dieser Abschnitt verknüpft typische Einsatzbereiche von Hubarbeitsbühnen mit realen Lageraufgaben, digitalen Planungstools sowie langfristigen Kosten- und Nachhaltigkeitsaspekten.
Einschränkungen in Innenräumen: Gänge, Türen und Bodenlasten
Die räumlichen Gegebenheiten in Lagerhallen begrenzen üblicherweise die maximale Arbeitshöhe von Elektro-Arbeitsbühnen. Typische Elektro-Arbeitsbühnen bieten Plattformhöhen von etwa 9 Metern bis über 40 Metern. Ob die Arbeitsbühne den Arbeitsbereich überhaupt erreichen kann, hängt jedoch von der Länge, Breite und dem Wendekreis der Maschine ab.
Zu den wichtigsten Einschränkungen in Innenräumen gehören:
- Gänge: Schmale Regalgänge sind oft zwischen 2.4 und 3.5 Metern breit.
- Türen: Standardmäßige Industrietore sind etwa 2.1–2.5 Meter hoch und 2.5–3.0 Meter breit.
- Bodenlasten: Die Bemessungslasten der Bodenplatte müssen konzentrierte Rad- und Auslegerkräfte aufnehmen können.
Ingenieure prüfen die Maschinenbreite, die Höhe im zusammengeklappten Zustand und den inneren Wendekreis anhand dieser Grenzwerte. Sie vergleichen außerdem die Radlasten mit der Tragfähigkeit der Bodenplatte und den Tragfähigkeiten etwaiger Zwischengeschosse. Kompakte Elektroarbeitsbühnen mit abriebfesten Reifen und Nullheckschwenkradius eignen sich in der Regel am besten für dicht bebaute Lagerflächen.
Anpassung der Aufzugsgeometrie an die Lageraufgaben
Die Aufgabenanalyse sollte die Antwort auf die Frage liefern, wie hoch eine elektrische Hubarbeitsbühne in einem bestimmten Lagerhaus eingesetzt werden kann. Typische Arbeiten in Innenräumen umfassen die Wartung der Beleuchtung, den Austausch von Sprinkleranlagen, Reparaturen an Dachkonstruktionen und den Zugang zu Sensoren oder Förderbändern in großer Höhe. Jede Aufgabe erfordert eine spezifische Arbeitshöhe und einen bestimmten horizontalen Versatz.
Gelenkarmarbeitsbühnen eignen sich für Arbeiten über Regalen, Förderbändern oder Maschinen. Dank ihrer Gelenke kann die Plattform Hindernisse überwinden. Teleskoparmarbeitsbühnen bieten eine größere horizontale Reichweite und einen schnelleren, geradlinigen Zugang in offeneren Bereichen wie Cross-Docking-Anlagen oder Lagerhallen.
Die Auswahlschritte folgen oft dieser Abfolge:
- Die erforderliche Plattformhöhe sollte vom höchsten Arbeitspunkt zuzüglich Sicherheitsabstand festgelegt werden.
- Messen Sie die erforderliche horizontale Reichweite von der sicheren Maschinenposition zur Arbeitsfläche.
- Prüfen Sie die Abmessungen im verstauten Zustand anhand der Gänge, Türen und Wendemöglichkeiten.
- Prüfen Sie, ob die Plattformkapazität mit dem Gewicht von Werkzeugen, Teilen und Besatzung übereinstimmt.
Diese Methode vermeidet eine Überdimensionierung des Aufzugs, die zu Manövrierproblemen und Problemen mit der Bodenbelastung führen kann.
Integration von Aufzügen mit digitalen Zwillingen und Telematik
Digitale Zwillinge von Lagerhallen helfen, die benötigte Höhe von Elektro-Hubarbeitsbühnen vor dem Kauf zu ermitteln. Ingenieure können 3D-Modelle der Hubarbeitsbühne in das Gebäudemodell einfügen und so den Zugang zu Beleuchtung, Lüftungskanälen und Produktionsleitungen virtuell testen. Dies reduziert Überraschungen und Nacharbeiten vor Ort.
Telematiksysteme erfassen Live-Daten, sobald die Aufzüge in Betrieb sind. Typische Systeme erfassen Folgendes:
- Nutzungsstunden und Einschaltdauern nach Höhenklasse.
- Laufwege im Lager.
- Akkuladestand und Ladeverhalten.
- Fehlercodes und Sicherheitsabschaltungen.
Die Betriebsteams nutzen diese Trends, um die Fahrzeugflotte, Ladepläne und Wartungsintervalle zu optimieren. Ingenieure können zudem geplante Nutzungsbereiche aus dem digitalen Zwilling mit der tatsächlichen Nutzung vergleichen und zukünftige Spezifikationen entsprechend anpassen.
Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten und Optionen für die Luft- und Raumfahrt
Die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus verändert die Herangehensweise von Käufern an die Frage nach der Höhe einer elektrischen Hubarbeitsbühne. Sie berücksichtigen den Gesamtenergieverbrauch, die Akkulaufzeit und die Wartungskosten über mehrere Jahre hinweg, nicht nur den Anschaffungspreis. Elektrische Hubarbeitsbühnen reduzieren bereits lokale Emissionen und Lärm im Vergleich zu benzinbetriebenen Geräten, was sie ideal für geschlossene Lagerhallen macht.
Zu den wichtigsten Kosten- und Nachhaltigkeitsfaktoren zählen Batterietechnologie, Ladegerät und Betriebsprofil. Hochhubarbeitsbühnen, die über lange Schichten nahe ihrer maximalen Arbeitshöhe eingesetzt werden, benötigen eine hohe Batteriekapazität und effiziente Antriebssysteme. Funktionen wie regeneratives Absenken und präzise Proportionalsteuerung reduzieren Energieverluste und Verschleiß.
Die elektrischen Teleskoparbeitsbühnen von Atomoving lassen sich nach demselben Prinzip bewerten. Ingenieure vergleichen Plattformhöhen, Reichweite und Maschinengewicht mit den Anforderungen des Lagers. Anschließend modellieren sie den Energieverbrauch und den Wartungsaufwand über die geplante Nutzungsdauer. Dieser Ansatz ermöglicht eine ausgewogene Entscheidung zwischen Reichweite, Eignung für den Einsatz in Innenräumen und langfristigen Betriebskosten.
Zusammenfassung: Technischer Leitfaden zur Auswahl von Hubarbeitsbühnen

Ingenieure, die sich nach der maximalen Arbeitshöhe von Elektro-Arbeitsbühnen erkundigen , müssen die Höhe mit Reichweite, Traglast und den jeweiligen Einsatzortbedingungen in Beziehung setzen. Typische Elektro-Arbeitsbühnen bieten Plattformhöhen von etwa 9 Metern bis über 45 Metern, wobei bei großen geraden Auslegern Arbeitshöhen von bis zu 55 Metern möglich sind. Die horizontale Reichweite liegt üblicherweise zwischen 10 und 27 Metern, je nachdem, ob der Ausleger gelenkig oder teleskopierbar ist. Die Tragfähigkeit der Plattform beträgt oft zwischen 225 und 450 Kilogramm und reicht für ein bis zwei Techniker plus Werkzeug aus.
Für den Einsatz in Lagerhallen war die optimale Lösung eine ausgewogene Kombination aus vier Faktoren: Arbeitsbereich, Bodenbelastung, Gangbreite und Ladelogistik. Bei Projekten in Innenräumen eigneten sich kompakte Gelenkteleskoparbeitsbühnen mit emissionsfreiem Antrieb, kleinem Wendekreis und abriebfesten Reifen. Höhere, gerade Arbeitsbühnen waren für Arbeiten im Außenbereich oder an hohen Hallenfassaden geeignet, wo eine große horizontale Reichweite wichtiger war als enge Manövrierbarkeit.
Zukünftige Konstruktionen werden voraussichtlich auf Batterien mit höherer Energiedichte, schnelleres Zwischenladen und eine tiefere Telematikintegration setzen. Diese Änderungen würden vorausschauende Wartung, Geofencing-basierte Geschwindigkeitsbegrenzungen und die automatische Reduzierung von Höhe oder Reichweite in der Nähe von Hindernissen unterstützen. Die Kernauswahlpraxis blieb jedoch unverändert. Ingenieure benötigen weiterhin genaue Daten zur Arbeitshöhe, realistische Betriebszyklen, verifizierte Tragfähigkeiten der Bodenplatte und die strikte Einhaltung der ANSI- und OSHA-Vorschriften, bevor sie eine elektrische Hubarbeitsbühne für eine Baustelle freigeben.
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Häufig gestellte Fragen
Wie hoch kann eine elektrische Hubarbeitsbühne reichen?
Die Arbeitshöhe einer elektrischen Teleskoparbeitsbühne hängt vom Modell und Typ ab. Bei fahrbaren Teleskoparbeitsbühnen liegt die maximale Plattformhöhe typischerweise zwischen 9 und 15 Metern, die horizontale Reichweite zwischen 5 und 9 Metern. Größere elektrische Teleskoparbeitsbühnen, wie die 30-Meter-Arbeitsbühne BT30SERT, bieten eine Arbeitshöhe von bis zu 30.30 Metern. Weitere Informationen zu elektrischen Teleskoparbeitsbühnen finden Sie hier.
Was ist die höchste verfügbare Hubarbeitsbühne?
Die höchste Teleskoparbeitsbühne der Welt ist die JLG 1850SJ Ultra Series. Sie erreicht eine maximale Höhe von 56.4 Metern und bietet eine Reichweite von 24.4 Metern. Obwohl es sich nicht um ein elektrisches Modell handelt, verdeutlicht sie die Leistungsgrenzen von Hubarbeitsbühnen. Die höchste Teleskoparbeitsbühne der Welt.


